Energie speichern

Das GRAVRING-SYSTEM speichert Energie, indem ein schweres Betongewicht mit überschüssigem Strom angehoben wird und dadurch potenzielle Energie entsteht. Wird Energie benötigt, senkt sich das Gewicht kontrolliert ab und gibt die gespeicherte Energie wieder an das Stromnetz ab, während der integrierte Schwingungstilger die Stabilität der Anlage erhöht und die Lebensdauer verlängert. Das volle Potenzial des Systems entfaltet sich jedoch erst im Verbund mit tausenden vernetzten Anlagen, die gemeinsam wie ein großer dezentraler Energiespeicher wirken und regionale Schwankungen von Wind und Sonne kompensieren.


Kapazität schaffen

Durch die Nachrüstung vieler bestehender Windkraftanlagen entsteht ein großes, verteiltes Speichernetz mit hoher Gesamtkapazität. Bereits kleine Speichereinheiten können in großer Anzahl einen erheblichen Beitrag zur Energiespeicherung leisten und erneuerbare Energie zeitversetzt verfügbar machen. Im Vergleich dazu liefern Gaskraftwerke zwar kurzfristig regelbare Leistung, benötigen jedoch kontinuierlich Brennstoff – ein großflächiges Gravring-Speichersystem könnte hingegen überschüssige Wind- und Solarenergie emissionsfrei speichern und damit einen Teil der benötigten Reservekapazität fossiler Kraftwerke ersetzen.

Wirtschaftlichkeit

Die wirtschaftliche Bewertung kann nur durch eine Gesamtbetrachtung erfolgen.

Neben den Investitionskosten einzelner Anlagen müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • vermiedene Netzengpässe,
  • geringere Abregelung erneuerbarer Energien,
  • mögliche Einsparungen beim Netzausbau,
  • reduzierte Notwendigkeit neuer Kraftwerkskapazitäten,
  • höhere Netzstabilität,
  • verbesserte Versorgungssicherheit,
  • sowie die volkswirtschaftlichen Kostenvermeidung bei Stromausfällen und Blackout-Ereignissen.


Funktionsweise

Durch die Verteilung über zahlreiche Standorte können unterschiedliche Wetterbedingungen gleichzeitig genutzt werden – beispielsweise Windenergie an einem Ort und Solarenergie an einem anderen. Die erzeugte Energie wird im gesamten Verbund gespeichert und genau dort bereitgestellt, wo sie aktuell benötigt wird, wodurch ein stabiles, flexibles und widerstandsfähiges Energiesystem entsteht. Gleichzeitig ist ein so großflächig vernetztes System deutlich unanfälliger gegenüber Naturkatastrophen, Extremwetter und regionalen Störungen, da Ausfälle einzelner Bereiche vom gesamten Verbund ausgeglichen werden können.

Bürokratie verringern

Das Gravring-System kann an bereits genehmigten Windkraftstandorten nachgerüstet werden und nutzt bestehende Infrastruktur.

Dadurch verkürzen sich Planungs- und Genehmigungsprozesse erheblich. Standardisierte Module erleichtern zudem die Serienfertigung und beschleunigen den Ausbau.

Da die Baugenehmigungen für die Windkraftanlagen bereits vorliegen, ist zudem deutlich weniger mit Einsprüchen oder langwierigen Klageverfahren zu rechnen, was den Ausbau zusätzlich beschleunigen kann.


Ressourcen

Das System kann überwiegend aus regional verfügbaren Rohstoffen wie Beton und Stahl hergestellt werden.

Viele Komponenten sind langlebig, wartungsarm und am Ende ihres Lebenszyklus recycelbar.

Dadurch werden Lieferabhängigkeiten reduziert und die ökologische Nachhaltigkeit verbessert.

FC Lotones

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